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Reisen durch die USA sind Reisen durch einen Kontinent. Aber auch, wer sich nur für eine bestimmte Region entscheidet, wird voll auf seine Kosten kommen.
New York ist für viele Beginn oder Ende einer Reise. Anziehend sind nicht nur Skyline und Freiheitsstatue, sondern vor allem die bunt gemischte Bevölkerung und die Stimmung, die den Besucher gefangen nimmt. Vieles hat sich verändert seit dem 11. September 2001. Was geblieben ist, ist jedoch New Yorks unvergleichliche Stellung als DAS Beispiel für den „American Way of Life“.
Die Keimzelle der Nation ist Neuengland. Hier kann man den Spuren amerikanischer Geschichte folgen. Boston in eine Stadt mit europäischem Ambiente. Von hier aus erreicht man malerische Dörfer an der Atlantikküste oder in den Bergen. Der Herbst bietet mit dem „Indian Summer“ ein faszinierendes Farbenspiel. Die Grossen Seen und die Niagara-Fälle locken vor allem im Sommer.
Auch der Südosten lässt tief in die amerikanische Seele blicken. Philadelphia ist die Wiege der Unabhängigkeit, Washington erinnert auf Schritt und Tritt an Geschichte machende Amerikaner und in Virginia lassen sich die Schlachtfelder des Bürgerkriegs besichtigen.
Wer nach Florida kommt, muss sich darauf einrichten, dass viele Tausende schon da sind. Die Halbinsel ist aber nicht nur die Hochburg für Touristen und Rentner, sondern auch der Latinos. Spektakulär sind der Raketenbahnhof Cape Canaveral und die Everglades.
In den Südstaaten, in Nashville, Memphis und New Orleans, lassen sich wunderschöne Touren unternehmen, vorbei an vornehmen Landsitzen, riesigen Plantagen und entlang an den Ufern des Mississippi. Außerdem kommen hier die Musikfans auf ihre Kosten, in zahllosen Clubs mit Country & Western Music, Blues oder Jazz.
Aber auch der Oberlauf des Mississippi hat seine Reize. Wie überhaupt der Mittlere Westen weithin unterschätzt wird. Die endlosen Prärien und Felder lassen einen die Größe des Landes so richtig spüren. Und in „kleinen“ Städten wie Minneapolis oder St. Paul lernt man am ehesten den typischen Amerikaner kennen.
Der Südwesten der USA ist bekannt für seine Wüsten, Sandsteingebirge, Canyons und schließlich die Rocky Mountains. Atemberaubende Nationalparks liegen im Süden Utahs.
Und schließlich Kalifornien mit einer der verlockendsten Straßen der Welt, dem Highway Nr. 1. Er gehört zum Bikerleben einfach dazu. Und schön, dass es rechts des links des Highways so viel Grandioses zu entdecken gibt: Los Angeles, San Francisco, das Death Valley oder den Yosemite Nationalpark.
Kulinarisch kultivieren die USA ihre Schnellimbisse, Drive-Ins und Coffee-Shops. Was ist typisch amerikanisch? Zum Beispiel das Frühstück mit heißen Waffeln und Ahornsirup und die Spiegeleier in den Variationen Over easy (von beiden Seiten angebraten) oder Sunny side up (Spiegelei mit der »spiegelnden« Seite oben). Im Südwesten hat sich die mexikanische Küche breit gemacht, im restlichen Süden sind aber auch französische und kreolischen Einflüsse spürbar.
Alkohol darf erst ab 21 Jahren getrunken werden. Jeder Bundesstaat hat sein eigenes Alkoholgesetz, das regelt, wann und wo getrunken werden darf. Unbedingt vorher erkundigen, denn die Strafen sind hart.
Kleine Länderkunde:
Die Vereinigten Staaten von Amerika ist 9,8 Millionen qkm groß und haben 292 Millionen Einwohner. Die Bevölkerung setzt sich zusammen aus Amerikanern asiatischer, lateinamerikanischer und indianischer Herkunft sowie Afro-Amerikanern. 80 Prozent der Menschen leben in städtischen Ballungsgebieten. Landessprache ist Englisch.
In den USA sind 238 Religionsgemeinschaften anerkannt. Je ein Viertel der Bevölkerung ist protestantisch und römisch-katholisch.
Ihren Nationalfeiertag, den „Independence Day“, feiern die US-Amerikaner am 4. Juli, dem Tag, an dem die USA 1776 ihre Unabhängigkeit errang. |
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