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Tunesien hat mehr zu bieten als Sonne, Sandstrände und die Schlacht am All-inclusive-Buffet. Abseits der Mittelmeerküste locken Wälder, tiefe Tälern, steile Berge und Wüsten. Und entspannen nach schöner Fahrt lässt sich auch in den traditionellen Souks, bei archäologischen Ausgrabungsstätten, in Weingütern und an Olivenhainen.
Herausgehoben sei der bergige Norden Tunesien und die Ruinenstadt Karthago am Rande von Tunis. Von hier aus beherrschten die Phönizier das westliche Mittelmeer. 146 v. Chr. übernahm Rom die Herrschaft und nannte seine neue Provinz „Africa“. Hier kann man ersten christlichen Spuren folgen. Kairouan dagegen ist die älteste islamische Stadt Nordafrikas, verehrt von den Muslimen als viertheiligste Stadt nach Mekka, Medina und Jerusalem.
Zwischen der Küstenregion und den Wüsten im Süden liegt das Dahar-Bergland. Bei Fahrten dorthin wird man faszinierendes entdecken: die Dörfer und in die Felsen gebauten Grotten der hier lebenden Berber.
Aber Tunesien ist vor allem das Land, wo man derzeit am besten Fahren im Sand lernen und genießen kann.
Wenn Sie neugierig sind auf einheimische Kost, dann probieren Sie doch Tajine (Lammeintopf), Dorade (Meerbrasse) oder Brik (Teigtasche mit Ei). Was Sie auf jeden Fall genießen werden, sind die vielen frischen Gewürze. Und danach? Türkischen Kaffee, Pfefferminztee mit Pinienkernen, heimischen Wein und Liköre wie Boukha (aus Feigen) oder Thibarine (Datteln). Couscous ist das tunesische Nationalgericht.
Kleine Länderkunde:
In Tunesien leben knapp 10 Millionen Menschen auf 165.000 qkm. Amtssprache ist Arabisch, Französisch aber weit verbreitet und in Touristengebieten wird man auch oft auf Deutsch angesprochen. Die meisten Tunesier sind Moslems. Ihr Unabhängigkeit feiern die Tunesier seit 1956 am 20. März. |
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