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Die Slowakei gilt gemeinhin als osteuropäisches Land. Viel besser wäre es der Mitte zuzuordnen, schließlich befindet sich hier der geografische Mittelpunkt Europas. Für Menschen mit Fernweh hat die Slowakei ein entscheidendes Plus: Hier gibt es noch keinen Massentourismus.
Hohe Berge, wilde Täler, stille Seen und tiefe Schluchten liegen nah beieinander. Am bekanntesten sind die Hohe und Niedere Tatra, Europas kleinstes Hochgebirge. Aber aufgrund seiner turbulenten Geschichte ist die Slowakei auch ein Land der Burgen, Schlösser und Kastelle. Die Burg von Spis im Osten zum Beispiel widerstand 1241 dem Tatarensturm. Der Nordosten ist bekannt für seine Holzkirchen, die teilweise mehrere tausend Gläubige aufnehmen können. In der mittleren Slowakei und im Osten liegen zahlreiche Kurorte mit Jahrhunderte alter „Wellness“-Tradition. Größter Kurort ist Piestany in der Donauebene, früher ein mondänes Badezentrum.
Die Küche der Slowakei ist bodenständig. Suppen, Eintöpfe, gekochtes und geschmortes Gemüse, Braten und Geräuchertes stehen ganz oben auf der Speisekarte. Besonders beliebt sind, wie im Nachbarland Tschechien, die verschiedensten Arten von Knödeln. Neben dem slowakischen Bier seien auch noch die Landesspezialitäten Slivovica (Pflaumenschnaps) und Borovicka (starker Gin) empfohlen.
Kleine Länderkunde:
Die Slowakische Republik ist 49.000 qkm groß und hat 5,4 Millionen Einwohner. Landessprache ist Slowakisch. Über die Hälfte der Slowaken gehört dem katholischen Glauben an, insgesamt sind aber 15 Religionsgemeinschaften anerkannt.
Als Nationalfeiertage werden der 29. August, der Tag des slowakischen Nationalaufstandes, und der 1. September, der Tag der Verfassung, gefeiert. |
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