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Bei ihren Rennen legen sie mehrere Tausend Kilometer zurück, kämpfen um Sekunden, um am Ende ganz vorn zu landen oder auf dem Siegerpodest zu stehen – die Rally-Piloten von KTM.
Jede einzelne Kilometerjagd muss aber geplant und organisiert sein. Die persönliche Leistung richtig eingeschätzt werden. Und die Fahrer haben sich auf die unterschiedlichsten Pistenverhältnisse einzustellen. So trainiert jeder auf seine Art und Weise, testet, lotet seine Grenzen für sich und sein Bike aus. Nichts darf dem Zufall überlassen werden. Denn wer beim Rennen einen Fehler macht, verliert entweder kostbare Zeit im Kampf um die Plätze oder katapultiert sich gleich aus dem Rennen.
Als gestandene Pistenjäger können die Jungs daher einige Tipps im Umgang mit ihren KTMs geben, die auch für das eigene Motorradabenteuer wichtig sein können. Bevor es aber auf die Strecke geht, muss sich jeder darüber im Klaren sein, ob er über die nötige Fitness für die geplante Tour auf zwei Rädern verfügt.
„Das beste Training bekommt man, wenn man soviel wie möglich mit dem Motorrad fährt“, weiß der Dakar-Gewinner Nani Roma. „Dabei werden alle Muskeln beansprucht, die man für eine gute Kondition braucht. Ich nehme an vielen Enduro-Rennen teil. Dadurch bleibe ich immer unter Strom. Und auch sonst sitze ich fest im Sattel. Mit dem Mountainbike trainiere ich während der Pausen zwischen den Rennen. Das hält fit.“
Durch das ständige Sitzen wird auch das Gesäß trainiert. Denn nichts wäre schlimmer, wenn der Hintern nicht mehr mitmacht. Nicht nur der Spanier Nani Roma schwört auf das Fitnesstraining mit Motorrad und Fahrrad. Auch für Cyril Depres ist es enorm wichtig, ständig im Sattel zu sitzen.
„Fehlt es uns an der nötigen körperlichen Ausdauer“ so Cyril Despres, „dann war die Vorbereitung einfach schlecht. Wenn aber bei Hobby-Piloten Ermüdungserscheinungen auftreten sollten, dann ist es das Beste, anzuhalten, eine Pause einzulegen oder zu schlafen. Wir können das leider nicht bei den Rennen.“ Giovanni Sala, mehrfacher Endurochampion, schließt sich ihm an und fügt hinzu: „Wenn die körperliche Verfassung nicht mehr stimmt, dann lässt auch die Konzentration nach.“ Die braucht man - nicht nur auf der Straße, sondern auch im Gelände. Dazu kommt noch, wie man sich auf verschiedenen Terrains zu bewegen hat, um sein Motorrad immer im Zaum zu halten. |
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