|
|
|
|
 |
Die Regionen Griechenlands klingen wie Kapitel eines Geschichtsbuchs: Attika, Peloponnes, Epirus, Thrakien ... Noch vor Jahren kamen sicher die meisten Besucher nach Griechenland, um auf den Spuren der klassischen Antike zu wandeln. Doch die Sehnsüchte der Touristen haben sich gewandelt. Die genießen nun genau so gern das mediterrane Flair und die herzliche Gastfreundschaft der Griechen. Und die Sonnenanbeter kommen hier sowieso auf ihre Kosten.
Aber natürlich sind Touren entlang der antiken Zeugnisse griechischer Geschichte nach wie vor interessant. Zumal viele Bauten in faszinierenden Landschaften ihren Reiz entfalten. Da stehen Klöster auf den Kuppen schroffer Felsen, in grünen Täler verstecken sich Tempel.
Athen ist eine einzigartige Stadt zwischen Vergangenheit und Moderne, prall gefüllt mit Kulturdenkmälern, doch kein ideales Ziel im Sommer.
Kulinarisch haben sich griechische Speisen schon weit über den Kontinent ausgebreitet. Im Original schmecken sie natürlich besonders gut, die Dolmades (gefüllte Weinblätter), Moussaka, Souflaki, Taramosalata (rosa Fischrogenpaste mit Zitronensaft), Kalamari (Tintenfisch) oder Tzatziki (Joghurt, Olivenöl, Zitronensaft, Knoblauch, Gurke und Dill). Salate werden meist mit Feta (Schafs- und Ziegenkäse) und Olivenöl zubereitet. Erfrischend sind Wassermelonen und im Spätsommer Feigen und Kaktusfrüchte.
Ihre Getränke mögen die Griechen süß, egal ob Kaffee, Retsina (Wein, der mit Hilfe von Pinienharz hergestellt wird) oder Ouzo (Anisschnaps).
Kleine Länderkunde:
Die Hellenische Republik ist 132.000 qkm groß. Auf dem Festland und den zahlreichen Inseln leben 10,5 Millionen Menschen. Landessprache ist Neugriechisch. Die große Mehrheit gehört der griechisch-orthodoxen Staatskirche an. Der 25. März wird als Nationalfeiertag begangen, an diesem Tag im Jahre 1821 begann der Freiheitskampf gegen das Osmanische Reich. |
|
|
|
|
|