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Start und Ziel: Riva del Garda
Dauer: 2 Tage
Kilometer: ca. 500
Beste Jahreszeit: Mai — September |
Im italienischen Trentino sind Motorradfahrer gern gesehene Gäste. Das ist unter anderem daran zu erkennen, dass sich über 120 Hotels und Campingplätze der Region dem Projekt „Urlaub mit dem Motorrad“ und dem „Club Mototurismo“, einer Initiative des Landesfremdenverkehrsamtes Trentino, angeschlossen haben.
In den Beherbergungsstätten warten daher spezielle Serviceleistungen auf die Biker.
Angeboten werden beispielsweise die Unterbringung des Motorrads an einem geschützten Ort, Trockenräume für die Kleidung und ein Werkstattservice für die kleinen Reparaturen. Damit ist erst einmal eine Motorradfahrer freundliche Unterkunft sicher. Dazu kommt natürlich noch die Landschaft rund um den Gardasee, die auf jeden Fall zu einem Motorradtrip einlädt: Im Norden zeigt der Gardasee eine reizvolle Verbindung von alpiner und mediterraner Landschaft. Im Süden ist das Klima ganz vom Mittelmeer beeinflusst.
Start der Tour ist der 13 000 Einwohner zählende Ort Riva del Garda am Nordzipfel des 370 Quadratkilometer großen Gardasees. Von hier aus geht es über Nago in Richtung Monte Baldo, einem Bergmassiv, das sich östlich vom Gardasee parallel von Nago bis nach Garda hinabzieht.
Die Auffahrt über Besagno, Brentonico und San Valentino bietet vor allem Kurvenjägern und Freunden der schrägen Lage jede Menge Potential. Auf dem höchsten Punkt beim Ristorante Graziani kann man dann bei einem Espresso den wunderschönen Rundumblick über die Berglandschaft des Monte Baldo mit seinen bis zu 2200 Meter hohen Gipfeln genießen.
Nach einer Pause geht es dann weiter mit dem schwierigeren Teil der Strecke durch das Bergmassiv: Über eine enge und teilweise sehr unübersichtliche Straße. Sie bietet aber bis nach Ferrara alles, was das Motorradfahrerherz begehrt. Von Ferrara aus heißt es wieder Kurs aufnehmen in Richtung Gardasee und der Stadt Garda. In Garda selbst lohnt es sich wieder einmal, vom Motorrad zu steigen. Ob es ein weiterer Espresso ist oder die Sehenswürdigkeiten — in der Stadt, die dem See seinen Namen gab, kann man sich ruhig eine weitere Pause gönnen. Schließlich soll die Motorradtour nicht in Stress ausarten, sondern Spaß machen. Und da gehört hier und da ein kleiner Boxenstopp dazu. Und wer sein Motorrad für eine längere Pause in Garda abstellen möchte, dem empfiehlt sich eine Besichtigung der Insel „Isola del Garda“.
Wieder im Sattel führt die Tour am Ostufer des Sees entlang in südlicher Richtung über den Rotwein-Ort Bardolino, Peschiera bis nach Sirmione, dem Tagesetappenziel. Der Thermalkurort lädt nach den gefahrenen Kilometern nicht nur zum Übernachten, sondern auch zum Entspannen und Entdecken ein, z. B. die Kalkterrassen von Sirmione oder die mächtige Scaligerburg.
Am zweiten Tag der Tour führt die zu fahrende Strecke in Richtung Westufer des Sees. Von Sirmione aus geht es über Desenzano del Garda, dem mit 20 000 Einwohnern größten Ort am Lago, Tignale nach Tremosine. Das aus 18 Ortschaften bestehende Tremosine befindet sich mitten im Park „Alto Grada Bresciano“. Hier gehen die höchsten Berge des Parks mit dem hellblauen See eine Symbiose eine, die eine unvergleichliche Szenerie zum Leben erweckt. Auch die Straße, die eine Ortschaft am Gardasee mit den anderen, auf einem Plateau über dem See gelegenen Ortschaften von Tremosine verbindet, ist grandios.
Von Tremosine aus sind es dann nur noch 22 Kilometer, bis Riva del Garda, der Startort der Rundreise um den Gardasee, wieder erreicht ist. |
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