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ÜBERSICHTROUTEUNTERKUNFT
Start: Egersund
Ziel: Larvik
Dauer: ca. 5 Tage
Kilometer: ca. 460
beste Jahreszeit: Frühjahr bis Herbst
Die Angel-Route im Süden von Norwegen ist einzigartig in Europa. Hier bekommen Angler die begehrtesten Fische an den Haken. Atlantischer Lachs lebt in den Flüssen, die sich von der Küste bis weit ins Landesinnere ziehen. In den Bergseen oberhalb von 1000 m ü.d.M. leben Forellen und Saiblinge mit tiefrotem Fleisch. Und in den Wald- und Binnenseen lauern Großforellen. Reichen Fang versprechen auch Angelausflüge an stille Seen oder kleine Bäche mit zwar kleineren, aber meist beißfreudigen Fischen.
 
Die „Angel-Route im Süden“ verbindet mehrere hundert Seen, Flüsse und Bäche. Und das über Straßen, die zum Motorradfahren einfach nur einladen. Abseits der Straßen, auf denen das Herz eines jeden Bikers schneller schlägt, liegt eine unberührte Wildnis mit abermals unzähligen Fischgewässern – zum Entspannen und Verweilen. An vielen der großen Angelgewässer kann man sich Kanus und kleine Boote ausleihen. Unterkunft und Verpflegung bieten Gasthöfe mit privater Atmosphäre und modernem Standard. Und an fast allen Gewässern ist das Angeln mit einem gültigen Angelschein erlaubt, die für einen Tag, eine Woche oder für die ganze Saison gelöst werden können. Warum also nicht einmal eine Motorradtour mit der Jagd auf Frischfisch verbinden?
 
Start der Reise durch das Anglerparadies ist die Küstenstadt Egersund, rund 200 Kilometer nordwestlich von Kristiansand gelegen. Von hier aus geht es ins Landesinnere, zu den fischreichen Gewässern entlang der „Fiskestien i Sør“, wie die Angelroute in Norwegen genannt wird. Über Tonstad, Sandvatn Kvinlog und Skeie geht es nach Hagebostard und durch eine traumhafte Wald- und Seenlandschaft. Nach 135 Kilometern ist das erste Etappenziel erreicht: der Gasthof Heddan Gard. Hier können Angelwillige – auch unter Anweisung – das erste Mal die Route auswerfen und stundenlang am See oder Bach hocken. Und wer einen dicken Fisch an der Angel hat, der kann ihn sich dann auch gleich im Restaurant zubereiten lassen. Wem es noch nicht wie Jagd nach Bachforelle und Co. ist, der lässt sich einfach treiben. Zum Beispiel in einem zum Gasthof gehörenden Boot, auf einem kristallklaren See, inmitten großartiger Natur.
 
Für wen soviel Entspannung noch zu früh ist, der kann aber auch einfach weiterfahren. Aufsatteln und los geht’s. Die nächste Angelbasis liegt ja nur 60 Kilometer weiter nordöstlich in Aseral. Die Szenerie während der Fahrt bleibt bis dahin die gleiche: Natur pur! In Aseral wartet dann das Bortelidseter Hotell direkt am Bortlidtjonn, einem der vielen Fischgewässer der Umgebung, auf die Motorrad fahrenden Angelfreunde. Übrigens gilt die Region Aseral als das Tor zur norwegischen Gebirgswelt. Und vielleicht lässt sich von hier aus auch ein Abstecher in Richtung Berge mit dem Motorrad unternehmen.
 
Vom Bortelidseter Hotell aus führt die Angelroute und damit die Motorradtour wieder in südliche Richtung. Nach rund 60 Kilometern ist das nächste Anglerparadies erreicht: Royland Gard in Engesland. Auch hier kann stunden- oder Tage lang an Bächen, Flüssen und Seen geangelt werden. Wen es aber in der Gashand juckt, der kann sich einfach wieder auf das Motorrad setzen und die Wildnis rechts und links der Straße an sich vorbeiziehen lassen - bis zum nächsten Stopp in Vegarshei nach knapp 80 Kilometern. Der See Vegar ist ein Paradies für Angler, wenn nicht gar eines der besten überhaupt. Und auf der Motorradtour ist es die letzte Möglichkeit, noch einmal die Angel auszuwerfen und auf den großen Fang zu warten. Denn hinter Vegarshei geht es dann Richtung Nordseeküste ins 70 Kilometer entfernte Larvik, dem Ende der Reise durch den fischreichen Süden Norwegens.
Start: Egersund
Finish: Larvik
Vegarshei
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