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Burkina Faso ist geprägt von Savanne im Süden und Wüste im Norden. Die Sahara verschiebt sich jedoch immer weiter nach Süden. Fahrten durch das afrikanische Land sind also wahre Wüstentouren. Interessant sind die Dogondörfer in der Gondo-Ebene oder die Moschee in Koro.
Im Gegensatz zu der Stille „draußen“ im Land stehen die Städte. Ouagadougou, die Hauptstadt, liegt auf dem Mossi-Plateau. Eigentlich ist sie eine große Ansammlung von Dörfern, trotzdem ist Ouagadougou eine typisch afrikanische Stadt. Sie hat einen Boulevard (Champs-Elysées genannt), eine Moschee, einen Zentralmarkt und hunderte kleine und das alles liegt in einem Meer aus Lehm- und Wellblechhütten.
Sehenswert ist auch der Palast des Mogho Naaba. Er wird der Kaiser der Mossi genannt und ist der wahre Herrscher von Ouagadougou, weil er die religiöse Macht ausübt. Jeden Freitag zwischen 7.30 Uhr und 8.00 Uhr können auch Fremde an einer Zeremonie teilnehmen.
Die zweitgrößte Stadt Burkinas ist Bobo-Dioulasso. Bobo liegt im „grünen“ Südwesten des Landes. Hier kreuzen sich viele Handelswege, die in die Elfenbeinküste und nach Mali führen.
Kleine Länderkunde:
Burkina Faso ist 274.000 qkm groß und hat 11 Millionen Einwohner. Amtssprache ist Französisch, im Alltag werden auch Mooré, Djoula und Fulfulde gesprochen. 50% der Einwohner sind Muslime, ca. 40% Anhänger traditioneller afrikanischer Religionen. Burkina Faso feiert am 11. Dezember seinen Nationalfeiertag. An diesem Tag im Jahre 1958 wurde die Republik ausgerufen. |
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