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Was braucht man wirklich an zusätzlicher Ausrüstung auf einer Tour?
Eine einzige, richtige Antwort gibt es darauf nicht. Zu viele Faktoren spielen eine wichtige Rolle. Ist es ein kurzer Tagestrip, will man am Ende mit dem Schlafsack bei einem Freund übernachten oder campen? Wird es ein verlängertes Wochenende oder eine große Urlaubsrunde. Und dann, was nimmt man an persönlichen Sachen mit?
Wir versuchen es deshalb an dieser Stelle mit unseren persönlichen Erfahrungen. Egal wie groß die Tour wird, unsere 950 Adventures sind mit einem Tankschutz aus Carbon versehen (Teilenummer 600.07.213.050), einem absolut sinnvollen Teil. Schon bei unserer ersten Ausfahrt 2002 „Bis ans Ende der Welt – Russland“ hat es hervorragende Dienste geleistet und das Motorrad richtig gut bei Stürzen geschützt. Auch immer dran ist der Hauptständer (600.03.022.044). Doch dann fängt es schon an. Für Tageseinsätze, kurze Touren bis hin zu verlängerten Wochenenden ist sicherlich das Kofferset Adventure aus Kunststoff (600.12.025.000) keine schlechte Wahl. Doch bei langen Reisen schwören wir auf die Alukoffer in der Maxiausführung (41 Liter, 600.12.024.100 41 l). Innen haben wir diese mit einem dünnen, reißfesten Stoff beklebt. So kommt es nicht zum Aluminiumabrieb. Der Vorteil der Alukoffer liegt in ihrer Robustheit, ihrer Vielseitigkeit (dienen auch als Hocker und Tische) und Sturzbelastbarkeit – Dellen und sogar Risse können selbst im hintersten Sibirien repariert werden.
Was braucht man noch? Je nach der eigenen Körpergröße ist einerseits die Lenkererhöhung sinnvoll (584.01.043.018), andererseits die um 2,5 cm niedrigere Sitzbank (600.07.040.100). Immer mit dabei ist der KTM-Tankrucksack (600.12.019.000).
Steht eine Filmproduktion an, kommt ein Topcase aus Alu mit. Innen speziell ausgeschäumt für die Kameratechnik und das Filmequipment (Infos können unter travel@ktm.at angefragt werden). Bei „normalen“ Fernreisen ist ein wasserdichter Packsack erste Wahl.
Die Reiseapotheke und zusätzliche Medizin wird ebenso wie die Ersatzteile straff gepackt in Plastikdosen transportiert. Was sich nicht bewegen kann, schubbert nicht und wird folglich die Reise gut überstehen. Zelt, Schlafsack und selbst aufblasende Isomatte sind obligatorische Reisebegleiter, nicht immer jedoch Kocher und Kochgeschirr. Das liegt zum einen am begrenzten Stauraum, zum anderen ist in vielen Ländern das Essen so günstig, dass es sicht nicht unbedingt lohnt, alles selber mit zu nehmen. Und ein weiterer Vorteil, in einem Restaurant lernt man immer Leute kennen.
Sehr bewährt bei langen Touren hat sich der fernsteuerbare Roadbookhalter. Und genauso wichtig bei Touren abseits der großen Verkehrswege ist ein GPS. Zur Zeit haben wir das Garmin 176. Großes Display, sehr robust (im Zusammenspiel mit einem Halter von Touratech) und logischer Menüführung.
Thomas Junker |
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