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Algerien ist ein Land der Gegensätze. Der Küstenstreifen ist fruchtbar, hier leben 90 % der Bevölkerung. Parallel zu den Ufern des Mittelmeeres erstreckt sich das Atlasgebirge, deren Gipfel auf über 2000 m klettern. Südlich davon befindet sich das Hochland der Schotts mit seinen Salzseen.
Den größten Teil Algeriens nimmt die Sahara ein. Hier leben Nomaden mit ihren Ziegen- und Kamelherden. Im Süden erheben sich atemberaubende Bergketten: das bis zu 3000 m hohe Hoggar-Massiv und das Tassili N’Ajjer.
Kulinarisch ist Algerien im Norden europäisch geprägt: die nahen Nachbarn Italien und Frankreich lassen grüßen. Algerische Note dabei sind die zum Teil scharfen Gewürze. Typisch algerisch sind Merguez (scharfe Lammfleischwürstchen), Brochettes (Baguette mit Füllung) oder auch Shakshuba (Gemüseeintopf mit Eiern). Im Süden kommt auf den Tisch, was die Märkte hergeben. Berühmt ist Cous-Cous.
Empfehlenswert sind die einheimischen Weine. Generell aber sollte man die ablehnende Haltung des Islam gegenüber Alkohol respektieren.
Wer im Land unterwegs ist, wird in der Regel gastfreundliche Menschen erleben. Besonders im Süden trifft man auf offene Herzen und Türen. Runter mit dem Fotoapparat in der Nähe von militärischen Einrichtungen und Soldaten!
Kleine Länderkunde:
Algerien ist 7-mal so groß wie Deutschland. 31 Millionen Araber und Berber leben hier. Das Land ist seit 1962 unabhängig. Landessprachen sind arabisch und mazirisch; französisch ist Verkehrssprache. Der Islam ist Staatsreligion. Seinen Nationalfeiertag feiert Algerien am 1. November; an diesem Tag des Jahres 1954 begann der algerische Unabhängigkeitskampf gegen Frankreich. |
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